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CUSCO, Legende und Geschichte
Obwohl diese Region schon Jahrhunderte vor den Inkas
bewohnt war, erreichte das Huatanay Becken, worauf Cusco erbaut
wurde, nur während der Periode der Inka (1438-1532) die
Spitze als administratives, religiöses und militärisches
Zentrum. Der Ursprung der Stadt wird in zahlreichen Mythen und
Legenden erzählt.
Die bekannteste Mythe, welche vom Chronisten Inca Garcilaso
de la Vega niedergeschrieben wurde, ist jene des mystischen
Pärchens, Manco Cápac und Mama Ocllo, das dem
Wasser des Titikakasees entstieg und die Stadt Cusco gründete.
Sie lehrten den Bewohnern wie sie das Land kultivieren mussten.
Die Stadt war in zwei Sektoren geteilt; ein oberer Sektor,
auch Hanan genannt und ein tiefer gelegener Bereich, der Hurin
genannt wurde. Beide Namen beziehen sich auf ihre geographische
Lage und die hierarchische Position seiner Bewohner. Man sagt
auch, dass die Form der ersten Stadt den Körper eines
Punas und den Kopf eines Adlers hatte.
Als die Spanier 1533 nach Cusco kamen, wurden viele pre-hispanische
Strukturen zerstört oder es wurden neue Gebäude,
wie Kirchen, Klöster und Villen im Barock oder Renaissance
Stil auf ihren Grundmauern errichtet. Seit damals wurde Cusco
zum repräsentativsten Ausdruck der Mestizenkultur in
den Amerikas.
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