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Wasserfälle
Auf ihrem Weg von den Bergketten der Anden zu den Flüssen,
dem Meer oder den Seen, in die die peruanischen Gewässer
fliessen, stossen diese auf Steilhänge und Engpässe,
die sie "überspringen" müssen und dadurch
wunderschöne Wasserfälle bilden. Einige befinden
sich in der Nähe von Landstrassen oder Wegen, aber andere
verstecken ihre Schönheit hinter langen Fussmärschen
und zwischen einer üppigen Vegetation.
Ein Teil der Schönheit des Departements Huánuco
sind seine Wasserfälle. In Pichgacocha (fünf Lagunen)
entstehen durch den Wasserfluss von einer Lagune zur anderen
zwei 30 m bzw. 60 m hohe Wasserfälle. Sehr bekannt sind
die Wasserfälle Velo de Angel (25 m bis 28 m hoch), La
Sirena Encantada (70 m) am Gipfel des Pacsapampa, der seinen
Namen der umliegenden Landschaft verdankt und San Miguel (100
m hoch), wo man nur in den sich dort gebildeten Wasserbecken
baden kann.
Im Departement San Martín hat man die Natur geschützt:
Ahuashiyacu ist ein leicht zugänglicher 35 m hoher Wasserfall
und Huacamaillo besteht aus sieben eindrucksvollen Wasserfällen.
Weitere Wasserfälle sind Gera und Tunun Tunumba, zu denen
man nur mit einem Führer gelangen kann.
In der Nähe der Stadt Lima befinden sich die Wasserfälle
Pala Cala und Zárate. Die Ortschaft San Jerónimo
de Surco führt zu den zwei Wasserfällen Pala Cala
15 m und 20 m hoch. Der Wasserfall Zárate, in der Nähe
der Ortschaft Llancha ist 40 m hoch und der Zugang erfordert
eine gute körperliche Verfassung, die dann aber auch
reichlich belohnt wird. Der Wasserfall Huallhuas, 30 m hoch,
befindet sich im Departement Lima; man gelangt jedoch zu ihm
über die Ortschaft Pachacayo im Departement Junín,
in dem sich auch die 35 m hohen Wasserfälle Tirol befinden.
Dort wo der Urwald beginnt befindet sich der Parijaro, zweifellos
der eindrucksvollste Wasserfall ganz Perus, denn sein Wasser
fällt 297 m tief mitten in das Gebiet, das Cutivireni
genannt wird und Heimat der ethnischen Asháninka Volksgruppe
im Urwald ist.
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