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Das Reich der Inkas
Die inkas hatten viele Geschichten, um die Schöpfung
ihrer Welt, des Tahuantinsuyo, die vier Reiche, zu erklären.
Einer Legende nach waren die ersten Inkas Manco Capac, der
Sohn des Inti, der Sonne, und seine Schwester Mama Ocllo,
die Tochter des Mondes. Sie kamen vom Titikakasee, welche
die Grenze zu Bolivien bildet.
Die Inkas glaubten, dass sie die grösste Zivilsation
seien. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts begannen sie ihre Nachbarländer
zu erobern und zu unterwerfen. 300 Jahre später kontollierten
sie ein riesiges Reich.
Obwohl die Anzahl der Inkas sich auf nur 40 000 beschränkte,
erstreckte sich ihr Reich über mehr als 2500 Meilen entlang
der Westküste Südamerikas. Sie beherrschten mehr
alls 12 Millionen Personen, die aus 100 verschiedenen Völkern
stammten und über 20 verschiedene Sprachen sprachen.
Am Höhepunkt der Herrschaft umfasste das Impèrium
der Inkas von Peru, Nordchile, Westargentinien, Teile Boliviens,
Ecuador und die südlichen Regionen Kolumbiens. Es war
das grösste, bekannteste Reich in den Amerikas.
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