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Gotter
und Religion der Inkas
Die Religion der Inkas entstand aus Respekt vor den Naturgewalten.
Die alten Peruaner beteten Naturgeister und Tiere wie Jaguar,
Schlangen und Kondore an. Die inkas benützen ihre Religion,
um die vielen Völker ihres Reiches zu vereinen.
Der Hauptgott der Inkas war Inti, die Sonne. Er war der Lebensspender
und der Beschützer des inkaischen Volkes. Inti brachte
ihnen Wärme und Licht. Wenn er abends im Zuge des Sonnenuntergangs
im Meer verschwand, fürchteten sie, dass er womöglich
nicht schwimmen kann und am nächsten Morgen nicht mehr
erscheint.
Ein weiterer inkaischer Gott ist Intis Schwester und Frau
Mama-Quilla, die Mondgottheit. Zu ihren Ehren wurden im ganzen
Reich Tempel erbaut und die Wände ihres Schreins waren
mit Silber bedeckt.
Weiters glaubten die Inkas, dass die Sterne die Beschützer
des Lebens sind und dass jedes Tier oder jeder Vogel seinen
eigenen Stern oder eine eigene Konstellation hat. Lamahirten
beteten zur Lamakonstellation, die bekannt ist unter den Namen
Lira.
Die Inksa verehrten auch heilige und besondere Plätze,
die sogenannten Huacas. Das konnten Felsen, Berge, Flüsse
und ungewöhnliche Bäume sein, von denen die Inkas
dachten, dass sie über spezielle Kraft verfügten.
Es wurden den Huacas Opfer gebracht, um sie um Hilfe zu bitten.
Für die wichtigsten Huacas hatte man besondere Opfer
Kinder und Lamas wurden getötet und neben der
Huaca begraben.
Ein weiterer wichtiger Teil der inkaischen Religion war die
Verehrung ihrer Vorfahren. Die Körper ihrer Toten wurden
oft getrocknet und als Mumien konserviert und sie wurden zusammen
mit ihren Besitztümern, die sie aufbewahrten, begraben.
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